Mietrecht

Wie den Daten der Statistik Austria zu entnehmen ist, hat die Gesamtzahl der entgeltlich bewohnten Hauptwohnsitz-Wohnungen (also Mietwohnungen) im Jahresdurchschnitt 2008 etwa 1,82 Millionen betragen.

1,82 Millionen Mietverhältnisse sind auch gleichbedeutend mit 1,82 Millionen potentiellen Streitfällen.

Ob Mieter oder Vermieter, beide Seiten kommen im alltäglichen Leben häufig in Situationen, in denen man ohne Rechtsbeistand nicht mehr weiter weiß.

Probleme als Mieter? Die kennt fast jeder.

Nicht selten werden Mieter mit der Kündigung ihres Mietverhältnisses konfrontiert, ohne sich darüber im Klaren zu sein, weshalb der Vermieter das Mietverhältnis eigentlich beenden möchte.

Oder wie oft kommt es vor, dass ein Vermieter sich weigert, die Kosten für die Reparatur der Therme oder deren Neuanschaffung zu übernehmen, obwohl er das eigentlich zugesagt hat?

Was macht man eigentlich, wenn man Opfer eines Wasserschadens wird, der sich gar nicht in der eigenen Wohnung ereignet hat?

Viele werden sich sicher auch schon grün und blau geärgert haben, weil die Hausverwaltung am Telefon zwar immer zusagt, die kaputte Glühbirne am Gang auszuwechseln, den defekten Lift umgehend reparieren zu lassen oder für eine ordentliche Schneeräumung und Bestreuung des Gehsteigs vor dem Haus zu sorgen, dann aber letztlich doch nichts passiert.

In diesen Fällen ist es wichtig, sich möglichst schnell mit allen maßgeblichen Unterlagen (insbesondere dem Mietvertrag, der Hausordnung, Zahlungsnachweisen, etc.) an einen Rechtsanwalt zu wenden, wenn man rasch und sicher zu seinem Recht kommen möchte.

In dieser Phase kann Handeln auf eigene Faust im Laufe des weiteren Verfahrens nämlich zu einem Bumerang werden, und zwar dann, wenn man Behauptungen aufstellt oder Taten setzt, ohne sich deren rechtlicher Bedeutung hinreichend bewusst zu sein.

Daher gilt immer dann, wenn man sich als Mieter nicht zu 100% sicher ist, ob man das Richtige tut, oder wenn man nicht weiß, wie man sein Recht durchsetzt: Den Anwalt zu konsultieren, mag zwar kurzfristig mit Kosten verbunden sein, dafür kann es mittel- und langfristig Stress, Ärger und vor allem Verfahrenskosten vermeiden. Und wenn das Gesprächsklima mit dem Vermieter und/oder der Hausverwaltung noch intakt ist, wohnt man zumeist nicht nur länger, sondern vor allem auch sorgenfreier in einer Wohnung.

Was tun, wenn der Mieter nicht zahlt oder Unfrieden stiftet?

Egal, mit welchem Hausverwalter oder mit welchem Vermieter man spricht, eine Erfahrung haben sie fast alle schon gemacht: Einen Mieter zu haben, der sich von Anfang an weigert, den Mietzins, oft sogar auch die Gebühr für die Mietvertragsvergebührung, zu bezahlen. Weil es entgegen der landläufig weit verbreiteten Meinung gar nicht einfach ist, einen solchen „Mietnomaden“ wieder loszuwerden, ist es sinnvoll, sich professionelle Hilfe von Rechtsexperten zu holen.

Nur durch eine juristisch saubere Vorgangsweise unter Zuhilfenahme eines Rechtsanwalts darf man sich im Dschungel des Mietrechts sicher sein, den Schaden, den einem der zahlungsunwillige Mieter bereitet, so gering als möglich zu halten.

Aber auch in allen anderen rechtlichen Belangen, in denen man sich als Vermieter oder Hausverwalter die Frage stellt „Was darf der Mieter eigentlich alles verlangen und wozu bin ich verpflichtet?“, stehe ich mit Rat und Tat schnell und kompetent zur Seite.

Sie brauchen meine Hilfe oder haben Fragen? Ich freue mich auf Ihre E-Mail!